Claudia Bätge, 1957, lebt und arbeitet als Goldschmiede-Meisterin in Berlin.
1989 eröffnete sie eine eigene Atelier-Werkstatt im Stadtteil Prenzlauer Berg, nachdem sie fast 20 Jahre als Goldschmiedin und später auch als Lehrausbilderin in der PGH Edelschmuck Berlin tätig war.
| |
Mit folgenden Auszeichnungen wurde ihr künstlerisches Schaffenswerk gewürdigt: |
 |
|
| 1. Preis: |
in der Kategorie "Botanische Themen" beim Int. Perlen-Schmuck-
Design-Wettbewerb in Japan, 1996 [Lotus-Ring]
|
| 1. Preis: |
in der Kategorie "Colliers" im Tahitian-Trophy-Wettbewerb in
Deutschland, 2005
|
| 3. Preis: |
in der Kategorie "Nadel" beim Mineralienwettbewerb in
Deutschland, 2002
|
| 3. Preis: |
in der Kategorie "Ring-Spiel" beim Mineralienwettbewerb in
Deutschland, 1997
|
| 4. Preis: |
in der Kategorie "Ohrschmuck" beim Mineralienwettbewerb
Deutschland, 2001
|
| 4. Preis: |
in der Kategorie "Free-Style" beim Int. Perlen-Schmuck-Design-
Wettbewerb in Japan, 1999 [Collier]
|
| 5. Preis: |
in der Kategorie "Free-Style" beim Int. Perlen-Schmuck-Design-
Wettbewerb in Japan, 1996 [Reiskorn-Ring]
|
| 5. Preis: |
in der Kategorie "Spezielle Themen" beim Int. Perlen-Schmuck-
Design-Wettbewerb in Japan, 1999 [Nautilus-Ring] |
|
In ihren Kreationen verbindet Claudia Bätge ungewöhnliche Materialien - wie beispielsweise Wolframdrähte, Pflanzensamen und Versteinerungen - mit stofflichen Stilformen, hochwertigen Steinen und Edelmetallen.
Die Synthese von Stil und Material thematisiert u.a. Unvergänglichkeit und Zeitenwechsel.
Bei den Schmuckstücken mit Wolframdrähten beispielsweise wird im Entfremdungs-Prozess ein Alltagsgegenstand ästhetisiert, der zwar enorm wichtig, aber gemeinhin unbeachtet bleibt.
Indem Sie diese - ursprünglich aus der Glühbirne stammenden Drähte - künstlerisch transformiert, entrückt Claudia Bätge sie dem Selbstverständ-lichen und erinnert an die Bedeutung des fast Unscheinbaren.
In den Pflanzensamen-Kreationen lässt die Goldschmiedin den Aspekt des Lebens und Vergehens sichtbar werden; sie unterbricht den Lebenskreislauf des Samens und übereignet ihn als Kunstwerk der Unvergänglichkeit. Versteinerungen haben die Künstlerin schon immer fasziniert, als Zeichen vergangenen Lebens werden sie im Schmuckstück dem Vergessen entrissen.
Claudia Bätge lässt sich von Musik, der Natur, den Beobachtungen des alltäglichen Lebens und ihren Mitmenschen inspirieren. So werden deshalb die meisten Schmuckstücke individuell für eine Person gefertigt.