Pflege
von Diamanten
Diamanten brauchen Pflege,
um ihre Brillanz voll zu entfalten. Ein sauberer Diamant reflektiert nicht
nur besser das Licht, er erscheint auch grösser als einer, der durch
Hautöl, Seife, Kosmetika oder Fett „getrübt” ist. Diamanten ziehen
Fette an und sollten einmal im Monat gereinigt werden, damit sie ihr Feuer
nicht verlieren.
Reinigungsbad
Bereiten Sie eine kleine
Schüssel mit einem warmen Sud aus einem milden Reinigungsmittel vor.
Bürsten Sie darin Ihre Diamantschmuckstücke vorsichtig mit einer
Zahnbürste ab, und legen Sie sie anschließend in ein Sieb. Nun
spülen Sie die Schmuckstücke unter dem Warmwasserhahn ab und
tupfen sie anschliessend mit einem weichen, flusenfreien Tuch ab.
Einweichen in kaltem Wasser
Füllen Sie eine
Tasse zur einen Hälfte mit kaltem Wasser und zur anderen Hälfte
mit Ammoniak, und lassen Sie Ihr Diamantschmuckstück eine halbe Stunde
darin liegen. Nach dem Herausnehmen bürsten Sie den Diamanten sanft
mit einer kleinen Bürste an der Ober- und Unterseite der Fassung.
Schwenken Sie dann das Schmuckstück noch einmal in der Lösung,
und lassen Sie es auf Küchenkrepp abtropfen. Nicht mehr spülen.
Eintauchmethode
Kaufen Sie bei Ihrem
Juwelier ein Markenreinigungsmittel speziell für Schmuck, und nehmen
Sie die Säuberung nach Anleitung vor.
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Vermeiden Sie, Diamantschmuck mit Chlorreinigern in Berührung zu bringen. Sie schaden zwar dem Diamanten nicht, können aber die Fassung angreifen oder verfärben.
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Achten sie darauf, dass Ihr Diamant-schmuck in Ihrer Schmuckkassette oder in der Schublade nicht mit anderen Schmuckstücken zusammen kommt, denn Diamanten können andere Diamanten oder Edelsteine zerkratzen.
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Qualität
und Wert von Diamanten
Für die Beurteilung
von Qualität und Wert eines Diamanten gibt es vier entscheidende Kriterien.
Sie werden „Die vier C” genannt:
CARAT
(Gewicht)
Wie bei allen Edelsteinen
wird das Gewicht - d.h. die Grösse - eines Diamanten in Carat ausgedrückt.
Der Begriff „Carat” geht auf eine natürliche Masseinheit, die Samen
des Johannisbrotbaums, zurück. Ursprünglich wurden Diamanten
gegen diese Samen aufgewogen. Dann wurde ein einheitliches System entwickelt,
nach dem ein Carat einem fünftel Gramm entspricht. Ein Carat ist in
100 Punkte unterteilt. So entspricht beispielsweise ein Diamant von 25
Punkten einem Viertelcarat bzw. 0,25Carat. Nachstehend einige Beispiele
möglicher Diamantgrössen:

CLARITY
(Reinheit)
Fast alle Diamanten enthalten
winzige Spuren nichtkristallisierten Kohlenstoffs, der Substanz, aus der
sie bestehen. Die meisten dieser Spuren sind mit blossem Auge nicht zu
erkennen, sie werden nur unter dem Vergrösserungsglas sichtbar. Man
bezeichnet sie als Einschlüsse. Sie gelten als die Fingerabdrücke
der Natur, die jeden Diamanten zum Unikat machen. Je weniger Einschlüsse
ein Diamant hat, um so seltener ist er. Die Reinheit eines Diamanten sagt
Ihnen daher, inwieweit er frei von Einschlüssen ist. Ein Diamant ohne
innere Einschlüsse wird als „lupenrein” bezeichnet.
COLOUR (Farbe)
Laien sind oft überrascht
zu hören, dass es Diamanten sogar in allen Regenbogenfarben gibt.
Bekannt jedoch ist der Diamant als eher farbloser Edelstein, vom blassen
Gelb oder Braun bis zu den sehr seltenen, als „farblos” bezeichneten Steinen.
Ganz selten sind farbige Diamanten, die als „Francies” bezeichnet werden.
Es gibt bernsteinfarbene, rosa, bläuliche oder gelegentlich grünliche
Diamanten.
CUT (Schliff)
Schliff ist nicht gleich
Schliff. Vielfach wird die Schliffart mit dem Schliff verwechselt. Die
meisten Diamanten werden mit 57 (inklusive der Kalette mit 58) Facetten
geschliffen. Weist der Schliff die optimalen Proportionen auf, so erstrahlt
der Diamant in schönster Brillanz und bestechendem Feuer. Die Schliffart
eines Diamanten ist weitgehend eine Frage des persönlichen Geschmacks
und beeinflusst an sich noch nicht den Wert eines Diamanten. Aber Meister
ihres Faches verstehen es, den Diamanten so zu schleifen, dass er ein Maximum
des aufgenommenen Lichtes reflektiert. Der Schliff ermöglicht dem
Diamanten den bestmöglichen Gebrauch des Lichtes. Ist ein Diamant
in den richtigen Proportionen geschliffen, so wird das Licht von einer
zur anderen Facette reflektiert und entweicht direkt oder in Spektralfarben
gebrochen aus dem Oberteil zurück zum Betrachter. Wenn der Schliff
zu dick ist, entweicht ein Teil des Lichtes nach unten. Wenn der Schliff
zu flach ist, entweicht das Licht unreflektiert nach unten.